Das ist aber noch längst nicht alles,
was ich in meiner Freizeit so
mache..... 
Die Stimme ist ein gut kontrollierbares Instrument
Was das Musikalische anbelangt, habe ich wohl eine große Portion von meinen Eltern geerbt.
Mein Vater sang  mit wundervollem teifen Bass und meine Mutter einem reinen Sopran. Ich
bewegte mich dann so irgendwo in der Mitte und bevölkerte den Schulchor und später den
Darmstädter Jugendchor in den unteren Stimmlagen. Durch stete Übungen in der darmstädter
spielschar wurde ich immer sicherer im Mezzosopran und Alt. Durch eine Schilddrüsen-
operation und der darauf folgenden Lähmung eines Stimmbandes habe ich mich mittlerweile
endgültig im Alt etabliert. In dieser Stimmlage singe ich auch seit 1991 im “vokalquartett der
darmstädter spielschar”.
Kurz nachdem ich in den GV Eintracht 1870 Darmstadt-Arheilgen eintrat, besuchte ich einen
Vizechorleiter-Kurs und dirigierte den Chor bei Ausfall des Chorleiters. Das Gleiche machte
ich auch bei anderen Chören, wo Not am Mann, bzw. der Frau war.
In den Jahren 2001 - 2002 machte ich über den Hessischen Sängerbund an der Chorleiter-
schule in Frankfurt die Ausbildung zur Chorleiterin. Da ich aber fast zum gleichen Zeitpunkt
wieder in die Vollzeitbeschäftigung wechselte, sah ich davon ab, mich für die Leitung eines
Chores zu bewerben. Ein bisschen Freizeit braucht man schließlich noch!
Treckfidel, Schifferklavier
und mehr...
Schon als Kind hätte ich gern
Akkordeonunterricht genom-
men, aber meine Mutter hielt
das nicht für notwendig, vor
allem da auch damals Musik-
unterricht nicht gerade preis-
wert war. So blieb mir nichts
anderes übrig, als meinem
Vater genau auf die Finger
zu schauen, wenn er sein
Akkordeon auspackte und
alte Lieder spielte.
So manche Stunde habe ich
dann dagesessen und mir
die passenden Töne zusam-
men gesucht.
Erst mit 30 Jahren, kaufte ich
mir endlich selbst ein eige-
nes Akkordeon und besuchte
den Unterricht. Doch irgend-
wie fehlte mir die Zeit zum
Üben. Die Familie forderte
meinen ganzen Einsatz.
Erst viel später, ich war be-
reits über 50, bekam ich die
Gelegenheit, in einem klei-
nen Instrumentalkreis unse-
res Chores mitzuspielen.
Nach und nach wurde ich
sicherer im Umgang mit den
Tasten, nur mit der Bass-
Seite stehe ich nach wie vor
etwas auf Kriegsfuss.
Mittlerweile spiele ich jedes
Jahr zur Weihnachtszeit in
der Stubnmusi der darm-
städter spielschar und das
macht mir unheimlich viel
Spaß.
Der Computer und ich.... 
Gleich in den achtziger Jahren, als die ersten Compuer Einzug in die Firmen nahmen, war mir
klar: “Mit dem Ding musst du dich ganz schnell anfreunden, das ist die Zukunft!”
Bei der Versicherungsgesellschaft, bei der ich damals gerade halbtags beschäftigt war, stand
dann auch bald so ein Ding auf meinem Schreibtisch. Man hatte Zugang über eine DFÜ-
Leitung zur Zentrale und den dort gespeicherten Vertragsdaten. Geschrieben wurde auf der
DOS-Ebene ohne große Formatierung und das Ganze konnte dann nur per Endlospapier mit
seitlichen Lochrändern auf einem Nadeldrucker ausgedruckt werden. Es sah nicht besonders
toll aus und als Geschäftspost nicht geeignet. Dafür musste noch die gute alte Schreib-
maschine herhalten. Wenn man bedenkt, dass die Festplatte zu dieser Zeit ganze 10
Megabite hatte! Um am Ball zu bleiben, kaufte ich mir einen eigenen PC. Es war damals ein
Commodore 500, der immerhin schon so etwas wie eine Windows-Oberfläche besaß.
Seit dieser Zeit hat sich bekanntlich viel geändert. Wir surfen heute im Internet, haben eigene
Homepages und Email-Adressen und mein PC zu Hause hat eine Festplatte mit über 500
Gigabite.
Ich habe ein Notenprogramm installiert, mit dem ich Partituren schreiben und auch selbst
komponieren kann.
Ich bearbeite unsere Videofilme, schneide sie, füge Bilder ein und unterlege sie mit Text und
Musik.
Ich habe mehrere Bildbearbeitungsprogramme, in denen ich unsere Fotos verbessere,
zuschneide, eventuell mit Rahmen versehe oder in verschiedene Dokumente einbinde.
Ich liebe Excel-Tabellen, nicht nur privat, sehr zur Freude meiner Vorgesetzten.
Kurzum: Ich verbringe viel zu viel Zeit vor dieser Kiste!
 
Wenn man Gartenabeit als Hobby
bezeichnet, dann habe ich seit
ein paar Jahren ein neues Hobby.
Ja, es macht mir mittlerweile
tatsächlich Spaß, neue Blumen
und Sträucher zu pflanzen und
das immer wiederkehrende Un-
kraut auszurupfen. - Ach so, es
gibt ja gar kein Unkraut, nur mehr
oder weniger nützliche Wild-
kräuter!
Da wir endlich die Genehmigung
zum Fällen unserer zwei Riesen-
bäume erhalten haben, freue ich
mich darauf, im nächsten Jahr die
darunter schlecht gedeihenden
Pflanzen wieder aufblühen zu
sehen. Und wenn ich im nächsten
Herbst dem Arbeitsleben den
Rücken kehre, wird der Garten
hoffentlich ein Ausgleich zum
Computer sein!
Der Garten und das Unkraut
Dies wird die Spalte für mein neuestes Hobby werden: Mein Enkel Mathis
Da er aber erst in den nächsten Tagen geboren wird, muss die Gestaltung noch etwas
warten. 
.
 
Hat der Tag wirklich nur 24 Stunden? Ich brauche mehr!!!...........
Immer wenn ich noch etwas Zeit habe - und davon habe ich immer weniger -
sitze ich schon wieder am Computer und schreibe Gedichte und
Geschichten. Gedichte entstehen meistens in bestimmten Stimmungslagen.
Die Geschichten brauchen nur einen kleinen Anstoß. Momentan habe ich alle
anderen literarischen Einfälle hintenan gestellt und arbeite an Geschichten ganz speziell
für Mathis und natürlich auch eventuellen weiteren Enkeln zum Vorlesen. Es sind
Geschichten aus dem Tierreich, dem täglichen Leben und was mir sonst noch so alles
einfällt.